Metal, Musik die man lebt!!!

Geschichte

Ende 1960er- Anfang 1980er

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Die Ursprünge des Metal liegen sowohl im Bluesrock und Psychedelic Metal als auch im Hard Rock. Bands wie Deep Purple, Blue Cheer und vor allem Led Zeppelin gelten als eine der Vorväter des Metal. Eigentlicher Metal Gründer ist allerdings Black Sabbath. Ab 1969 enwickelten sie eine neue Art der Musik aus Bluesrock und Jazz. Die riffbetonte Art ihrer Musik wurde später charakteristisch für den Metal. Obwohl es die Zeit der Hippies war, konzentrierten sich ihre Texte auf Okkultismus und die Schattenseiten des Lebens.

Vor allem junge britische Bands wie Iron Maiden und Saxon prägten um 1980 die Metal Szene. Sie wollten sich von der damaligen Punk Szene maßgeblich abheben. Sie benutzten die Geschwindigkeit der Punk Songs und die Härte des Hardrocks, um einen neuen Stil zu entwickeln. Dies war der erste Moment von dem an diese Musik als eigenständigen "Heavy Metal" bezeichnen konnte.

Mitte 1980er- Mitte 1990er

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Ab der Mitte der 1980er teilte sich Metal erstmals in einzelne Teile auf. Sie wurden unter dem Begriff Metal zusammengefasst, wobei der ehemalige Name "Heavy metal" nur noch einen Teil beschreibt. In den USA entwickelten sich der Trash- und der Speed Metal. Sie übertrafen den Heavy Metal in Geschwindigkeit und Aggressivität. Viele Bands, wie Slayer, Metallica Exodus und Anthrax bedienten sich diesen Genres. Als erstes Trash-Metal-Album gilt "Kil´Em All" von Metallica. Weitere ihrer Alben waren "The Black Album" und "Ride the Lightning", durch welche sie eine große Popularität erhielten.

Aus dem Trash Metal entstand der Aggressivere Death Metal. Bands wie Death, Morbid Angel und Autopsy waren bekannte Vertreter.

Neben dem Trash Metal entstand in den USA der Hairspray Metal. Hierbei wurden Elemente des Metal, mit dem Image und Auftreten des Glam Rocks verbunden. Charakteristisch waren schrille, glitzernde und oft feminine Kostüme. Diese Art der Musik dominierten lanfge die charts. Bekannte Vertreter waren Guns´n´Roses, Poison und Alice Cooper.

Auch in Europa, vor allem in Deutschland, blieb der neue Metal Trent nicht verborgen. Das Rurgebiet und Hamburg galten als "Metal Zentren". Bands wie Kreator und Destruction waren deutsche Vertreter des Trash Metal. Sie spielten allerdings mit derberen Sounds und einer Rauheit, die viele sehr mochten.

Nebenbei wurde in Deutschland erstmalas der Power Metal erfunden. Im Gegensatz zum düsteren Death Metal war der Power Metal eher "fröhlig". Bekannte Bands waren Halloween, Blind Guardian und Gamma Ray.

Auch in England entstand ein neues Metal Genre. Der Black Metal, der mit hoher Aggressivität und satanischen Image warb, wurde erstmals von der Band Venom erfunden.

Ab Mitte der 1990er

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Ab der Mitte dominierte die skandinawische Metalszene. Norwegen bildete sich, durch Venom inspiriert, zum lebendigen Black Metal Zentrum. Bands wie Mayhem und Immortal bildeten das Image des "absoluten Bösen".

In dieser Zeit wurde mit Bands wie Skyclads, erstmals der Folk Metal entwickelt. Hierbei wurden Elemente des Trash Metal mit Elementenen der klassischen Musik und des skandinawischen Folklore kombiniert. Bands wie Blood Fire Death und Hammerheart bildeten dieses Genre zum Viking Metal aus. Diese Subkulturen waren in Deutschland als Mittelalter-Rock bekannt. Die bekanntesten Bands sind Finntroll, In Extremo, Korpiklaani und Subway To Sally.

Der von der USA ausgehende Nu Metal wurde immer populärer. Hierbei wurden Elemente des Hip-Hop und aus anderen Musikrichtungen verwendet. Bands wie Korn, Deftones und Limp Bizkit legten den Grundstein. Diese Art der Musik wurde später von z.B. Slipknot und Linkin Park übernommen.


Kultur

Grundsätze

Um als "echter" Metaller zu gelten, muss man bestimmte Voraussetzungen haben. Wissen über Musik, Bands und Szenenleben sind der Grundstein eines echten Metallers. Man muss ernsthaft zu seiner Musik stehen, wer Metal nur aus spaß hört, wird als nicht "true" bezeichnet (ist kein echter Metaller, sondern nur ein Scheinfan). Durch Style und Kleidung gibt sich ein echter Metaller zu erkennen. Ein echt "truer" Metaller sieht seine Musik als Zentrum des daseins, er lebt sie! Ein Metalfan sieht seine Musik als Flucht aus dem normalen, eintönigen Leben, Musik als Zuflucht. Durch Lautstärke, Geschwindigkeit und einen straffen Ton heben sich Metal Bands erheblich von der regierenden Popkultur ab. Sie lassen sich nicht vom neusten Trend beeinflussen. Bands mit großen kommerziellen Erfolg werden oft sogar als Verräter bezeichnet. Trotz der Rauen Art der Metal Songs, legen Bands viel Wert auf ihre Texte. Extreme Themen, Gedanken und Gefühle werden oft verarbeitet. Dass zeigt das streben nach Ehrlichkeit und Autentischem wieder. Oft werden Konflikte besungen, dies ist fast in allen Genres vertreten. Gesellschaftskritik, Hass, Wut und Selbstzweifel werden oft als Texte verwendet. Die derbe Ausdrucksweise erschreckt oft Außenstehende und bringt viele Vorurteile. Spaßtexte sind nicht ernst genommen und gelten als reine Ausnahme. Metaller sind eine Gemeinschaft. Auf Metal Konzerten kann man ein regelrechtes "Wir-Gefühl" erleben. Toleranz spielt eine große Rolle. Man betrachtet den anderen als gleichgesinnten Metal Fan. Nach innen gibt es eine Gemeinschaft, doch steht ein Metaller anderen Musikstilen skeptisch oder abwertend gegenüber.

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Verhältnis zur Öffentlichkeit

Metal hat Extrem viele Vorurteile. Unwissenheit der "normalen" Menschen und das Auftreten der Metaller schreckt oftmals viele ab. Lange Haare werden oft als feminin betrachtet un Metaller werden oft mit Goths oder Punks gleichgesetzt. Metal wird oft als gefährlich und jugendgefährdent empfunden. Es heist es würde die Psyche der Jugendlichen beeinflussen Metal zu hören. Metal wird sogar als Ursache für Amokläufen oder Gewalttaten zu Verantwortung gezogen. Metal wurde oft als verdummendes, primitives Krach amchen bezeichnet. Der Mythos der Rückwärtsbotschaften ist in der Gesellschaft weit verbreitet. Er besagt das Metal Songs rückwärts abgespielte Botschaften enthalten, die den Hörer beeinflussen. Der unmittelbare Vergleich von Metal und dem Satanismus ist eine Fehlinterpretation der Menschen. Nur in sehr wenigen Genres wird dieses Thema als Grundlage verwendet. Allein Black Metal befasst sich mit Satanismus und Okkultismus. Die Unwissenheit über die Szene macht sie zu einer Abschreckenden Richtung.

Auftreten

Es gibt keinen einheitlichen Stil, je nach Subgenre variieren die Geschmäcker un das Aussehen.

Lange Haare sind vor allen beim traditionellen Metalbereich angesagt. Zum Headbangen sind sie dennoch unerlässlich. Typische Kleidungsstücke sind Kutten, Kapuzenpullover, Longsleeves oder T-shirts mit Schriftzug, Albumcover oder Symbolen einer Band. So lässt sich eine Zugehörigkeit erkennen und Fans wissen, mit wem sie über welche Band reden können. Schwarz ist trotzdem die Hauptfarbe der Kleidung.

Im Gegensatz zu z.B. Hip-Hop gibt es in der Metal Szene keine eigene "Sprache". Nur wenige Worte wie "Trueness" oder "Poser" werden verwendet. Außerdem gibt es auf Open-Air Festivals den oft gebrauchten "Helga!" Ruf. Er basiert auf einer alten Geschichte, die besagt, dass auf einen Open-Air Festival ein Mann seine Frau Helga suchte, und so laut nach ihr rief, dass alle anderen sofort mit einstimmten. Daher stimmen nun alle ein, wenn jemand Helga ruft. Leider ist sie bis Heute noch nicht wieder aufgetaucht.

Konzerte

Konzerte sind die wichtigste Möglichkeit für Metaller, sich unter Gleichgesinnten zu befinden und zu feiern. Bei jedem Konzert kann man Headbangen, Luftgitarre, Crowd surfing und Pogo finden. Die wichtigsten Konzerte sind Metalbash(DEU), Ozzfest(USA),Rock Hard Festival(DEU) und natürlich das am bekanntesten, das Wacken Open-Air.